Antigesichtsverhüllungsgesetz

Nach fast einer Woche des Inkrafttretens des Anti-Gesichtsverhüllungsgesetzes “AGesVG”. Wie es sich im Alltag der betroffenen Bevölkerung auswirkt? 

 

Antigesichtsverhüllungsgesetz #1
Familie F* beschließt nach Ägypten auszuwandern, nachdem das Antigesichtsverhüllungsgesetz beschlossen wurde. Im Sommer 2017 wandern sie tatsächlich aus, weil eine Lebensumstellung – Ablegung des Gesichtsschleiers – nicht in Frage kommt.

 

Antigesichtsverhüllungsgesetz #2
Familie H* meldet ihr Kind von der Schule ab, weil die Mutter mit dem Gesichtsschleier ihr Kind nicht mehr in die Schule bringen kann und der Vater Vollzeit arbeitet. Die Familie entscheidet sich deshalb das für einen privaten Hausunterricht.

 

Antigesichtsverhüllungsgesetz #3
Eine alleinerziehende Mutter sorgt für ihre vier Kinder und alle Kinder besuchen die Schule. Sie legt ihren Gesichtsschleier nicht ab aber überlegt nach Alternativen, wie sie aus der Wohnung rausgehen kann.

 

Antigesichtsverhüllungsgesetz #4
Die Familie B* ist nicht mehr zu erreichen, die Kinder kommen nicht mehr in der Schule. Im Nachhinein erfährt man, dass die Mutter mit ihren vier Kindern nach Serbien ausgewandert ist, weil sie in Österreich keinen Niqab mehr tragen kann.

 

Antigesichtsverhüllungsgesetz #5
Betriebsunterbrechung in der U6. Warum? Weil zwei Frauen beginnen eine Frau mit Gesichtsverhüllung zu verfolgen, sie anzuschreien, zu bedrängen, zu filmen (!) und ihren Weg zu versperren.

 

Dokustelle Islamfeindlichkeit & antimuslimischer Rassismus

 

Email: office@dokustelle.at

Tel: 0676 40 40 005

http: www.dokustelle.at

Fb/Dokustelle Österreich

 

Miit einem Beitrag deiner Wahl kannst du uns finanziell unterstützen!

Verwendungszweck: Dokustelle Spende

IBAN: AT18 1420 0200 1259 5647
BIC: EASYATW1

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© 2017 Dokumentations- und Beratungsstelle Islamfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus